Wie es scheint, gibt es in Deutschland nun bestätigte Fälle des Coronavirus, die auf die Eta-Mutation zurückgehen. Aus diesem Grund musste nun sogar ein komplettes Krankenhaus abgeriegelt werden. Die lokalen Behörden versuchen alles, um eine weitere Verbreitung der Mutation zu verhindern - wirft die neue Mutation alle Lockerungspläne über den Haufen?
Am letzten Donnerstag wurde in Paderborn eine 89-jährige Patientin positiv auf das potenziell tödliche Coronavirus getestet. Bei der näheren Untersuchung der Probe war festgestellt worden, dass die Eta-Variante des Virus für die Ansteckung verantwortlich gewesen ist. Daraufhin hatte das Kreisgesundheitsamt sofort einen Aufnahme- und Entlassungsstopp und ein Besuchsverbot für das betreffende Krankenhaus verhängt. In der Klinik waren anschließen dann auch die Hygienemaßnahmen nochmals verschärft worden. Zudem wurden für Mitarbeiter und Patienten PCR-Tests angeordnet. Im Rahmen dieser Tests sind nun weitere Fälle hinzugekommen, die ebenfalls auf die Eta-Mutation des Virus zurückgehen. Dies berichtet jetzt das "Ärzteblatt" in seiner Online-Ausgabe. Insgesamt sollen 5 weitere Fälle entdeckt worden sein. 4 dieser 5 Personen seien ebenfalls Patienten in dem Krankenhaus gewesen, die 5. Person habe hingegen Kontakt mit einem der Infizierten gehabt. Mittlerweile soll die Variante allerdings auch im Nachbarkreis Höxter nachgewiesen worden sein. Der Leiter des Gesundheitsdienstes des Kreises Höxter, Wilfried Münster, hatte verdeutlicht, dass ein "direkter Zusammenhang mit dem Nachweis im Kreis Paderborn" bestehe. Der Infizierte in Höxter und dessen Kontaktpersonen befinden sich aktuell in einer angeordneten Quarantäne.