Wie ein neuer Bericht des Robert-Koch-Instituts aufzeigt, gibt es bei keinem Impfstoff so viele Impfdurchbrüche, wie bei dem Vakzin des amerikanischen Herstellers Johnson&Johnson. Dieser Impfstoff hatte sich besonders dadurch ausgezeichnet, dass bei ihm nur eine einzelne Dosis notwendig gewesen war.
Seit dem Start der Impfungen wurden in Deutschland insgesamt 39.000 Impfdurchbrüche entdeckt worden. So bezeichnet man die Fälle, bei denen sich vollständig geimpfte Personen trotzdem nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Besonders häufig kommt es in der letzten Zeit bei Patienten zu Impfdurchbrüchen, die sich zuvor mit dem Einmal-Impfstoff des amerikanischen Unternehmens Johnson&Johnson haben impfen lassen. Dies fällt vor allem dann auf, wenn man die Zahlen mit den Impfdurchbrüchen bei anderen Impfstoffen vergleicht. Laut dem aktuellen RKI-Bericht seien bisher 6.106 Fälle bei rund drei Millionen Impfungen mit dem US-Vektorimpfstoff beobachtet worden. Im direkten Vergleich erkennt man dann deutliche Unterschiede. Denn während auf 1 Millionen mit Biontech geimpfte Personen lediglich 675 Impfdurchbrüche beobachtet werden, sind es bei Johnson&Johnson knapp 2000, also dreimal so viele.