Der Tatverdächtige ging den Beamten bei der Routinekontrolle eines Reisebusses auf der A9 ins Netz. Ziel der Fahrt sei Mailand in Italien gewesen. Bei der Überprüfung der Personalien waren die Beamten dann auf die Fahndungsnotiz aufmerksam geworden. Nachdem der Mann bei einer ersten Vernehmung ausgesagt hatte, dass sich seine Frau selbst das Leben genommen habe, will er sich nun nicht mehr weiter zu der Tat äußern. "Er macht von seinem Schweigerecht Gebrauch“, erklärt der Polizeisprecher weiter. Die genauen Hintergründe der blutigen Tat sind weiter unklar. Am Mittwoch hatte ein Richter die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen wegen des "dringenden Verdachts des Totschlags“ bestätigt. Bisher schließen die Ermittler und die Staatsanwaltschaft eine geplante Tötung aus. Offenbar habe der Mann bei der Tat wohl im Affekt gehandelt. "Die Ermittlungen dauern an“, heißt es aus Kreisen der Ermittler.