Kommt die 3. Impfung für Biontech? Studiendaten eingereicht - Kommt jetzt die Auffrichungs-Impfung?

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Kommt die 3. Impfung für Biontech? Studiendaten eingereicht - Kommt jetzt die Auffrichungs-Impfung?

News (2 / 1) 26.08.2022 23:35 / Peter Symbolbild imago


Zuvor war bekannt geworden, dass eine Studie aus Großbritannien die nachlassende Schutzwirkung der Impfungen bereits einige Monate nach der 2. Impfung bestätigt hatte. Dabei nahmen die Forscher die ermittelte Schutzwirkung der Impfungen als Ausgangspunkt für ihre Studien. Diese liegt bei Biontech kurz nach der Impfung bei 88 Prozent, während sie bei AstraZeneca 77 Prozent beträgt. Innerhalb der folgenden 4 Monate sei die Schutzwirkung bei Biontech/Pfizer um 14 Prozent auf 74 Prozent gesunken, während AstraZeneca im gleichen Zeitraum gut 10 Prozent an Schutzwirkung eingebüßt hatte.

Für die Studie des King's College London waren die Testergebnisse von mehr als 1,2 Millionen Probanden ausgewertet worden, die ihre Impfungen zwischen Dezember 2020 und Juli 2021 erhalten hatten. Die Studie liefert demnach eine mögliche Erklärung, wieso es zu vermehrte Infektionen von vollständig Geimpften kommt. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass im schlimmsten Fall die Schutzwirkung für Ältere und medizinische Angestellte bereits innerhalb dieses Winters unter 50 Prozent fallen könnte. Aus diesem Grund warnte Studienleiter Tim Spector: "Wir müssen dringend Pläne für Booster-Impfungen machen!“ Noch wird in Großbritannien über die Notwendigkeit einer Booster-Impfung diskutiert. Offiziell gibt es allerding von der zuständigen Impfkommission noch keine Empfehlung.

Kaum Probleme nach dritter Impfung aufgetreten

Zudem erklärte Biontech/Pfizer, dass es nach der 3. Impfung gegen das Coronavirus wohl lediglich leichte bis moderate Nebenwirkungen gegeben habe. So sollen öfter Schmerzen an der Injektionsstelle, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Schüttelfrost aufgetreten sein. Den Daten nach zu urteilen, sollen die Impfreaktionen mit denen nach der zweiten Impfung "vergleichbar oder geringfügiger“ gewesen sein. Zudem plant Biontech/Pfizer offenbar auch, die Daten für die Zulassung bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA einzureichen. Desweiteren war angekündigt worden, die Daten in einer Fachzeitschrift mit einem sogenannten Peer Review zu veröffentlichen.