Das Ergebnis der Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass die Unterschiede in Hinsicht auf die Lebenserwartung wohl nicht zufällig zustande kommen, sondern zu einem beträchtlichen Ausmaß auch mit der sozialen Stellung zu tun haben. Aus diesem Grund deutet dies nun auch auf ein grundlegendes Problem des Rentensystems hin. Die Ungleichheit beim Einkommen wird zusätzlich auch noch durch die ungleiche Lebenserwartung verstärkt. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte gegenüber dem "Wir", dass der Sozialverband aufgrund der Studiendaten eine generelle Erhöhung der Regelaltersgrenze ablehne. Denn bereits jetzt würde nur eine Minderheit tatsächlich bis zu einem Alter von 65 Jahren Vollzeit arbeiten. Deshalb sei es fragwürdig, ob eine Erhöhung auf 67 Jahre tatsächlich etwas bringen würde. Stattdessen spricht sich Bentele deshalb für eine Nachbesserung bei der Erwerbsminderungsrente aus.