5-Punkte-Plan von Laschet für neue Corona-Maßnahmen! Laschet geht vor entscheidender Corona-MPK in die Offensive

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5-Punkte-Plan von Laschet für neue Corona-Maßnahmen! Laschet geht vor entscheidender Corona-MPK in die Offensive

News (1 / 1) 09.08.2022 23:37 / Günter Symbolbild imago


Am Dienstag wollen die Ministerpräsidenten der Bundesländer gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel die weiteren Maßnahmen in der Corona-Pandemie festlegen. Pünktlich zu diesem Treffen fordert

CDU-Chef Laschet die Ausweitung der Tests und startet einen Impf-Appell an die Bundesbürger um einen weiteren Lockdown zu vermeiden. Auf der Bund-Länder-Konferenz will Laschet dann einen Fünf-Punkte-Plan vorlegen. Trotzdem bleibt Streit vorprogrammiert, das es bei viele Fragen bisher zu keiner Einigung gekommen ist.

Bundesnotbremse ausgelaufen - Bund-Länder-Gipfel trifft erneut Entscheidungen

Ende Juni war die sogenannte Bundesnotbremse ausgelaufen, die die zu treffenden Corona-Maßnahmen per Gesetz geregelt hatte. Nun werden die Entscheidungen hinsichtlich der Corona-Maßnahmen wieder von der Kanzlerin in Zusammenarbeit mit der Konferenz der Ministerpräsidenten getroffen. Am Dienstag wird nun wieder ein Bund-Länder-Gipfel stattfinden, bei dem über die Ausrichtung der Corona-Maßnahmen für Herbst und Winter dieses Jahres entschieden werden soll. In einer Präsidiumssitzung der CDU hatte Parteichef Armin Laschet bereits am Montag seinen Fünf-Punkte-Plan vorgestellt und "besonnenes, aber entschlossenes Handeln" gefordert, um die Pandemie zu bekämpfen. Teilnehmern an der Sitzung hatten angegeben, dass die Vorschläge des Kanzlerkandidaten der Union beim CDU-Präsidium auf breite Zustimmung gestoßen sei. Laschet wolle die Testpflicht ausweiten, um einen weiteren Lockdown zu verhindern. "Wir wollen keine Schließungen, sondern Sicherheit durch Testung", erklärte Laschet seinen Plan. Zudem will Laschet verstärkt Anreize für eine Impfung der Menschen geben. Deshalb kündigt Laschet auch an, dass die Corona-Tests in zwei Monaten dann Geld kosten sollen. Bis zu diesem Zeitpunkt hätten die Bürger noch genügend Zeit sich impfen zu lassen. Personen, für die eine Impfung nicht möglich sei, sollen auch weiterhin kostenlos getestet werden.