Einen "Freedom Day“ hat es in Deutschland nicht gegeben. Trotz einer Mini-Inzidenz von 18,5 plant die Politik für den Herbst bereits die nächste Regelverschärfung. Denn hier wird weiterhin daran festgehalten, dass für Restaurantbesuche, Hotelübernachtungen, Innenveranstaltungen oder Friseurbesuche noch immer ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis notwendig sein soll. Sollten die Inzidenzen wieder steigen, dann kommt es für zur Zeit nicht geimpften Menschen, immerhin aktuell 32 Millionen Bundesbürger, wieder knüppeldick. Diese sollen dann nämlich auch mit einem negativen Testergebnis keine Restaurants oder Veranstaltungen mehr besuchen dürfen. Doch nun gibt es Kritik gegen diese Planungen von
Christine Aschenberg-Dugnus (61), der gesundheitspolitischen Sprecherin der FDP. "Die sinkenden Infektions- und Hospitalisierungszahlen in Großbritannien zeigen, dass Öffnungen möglich sind und auch bei uns Grundrechtseinschränkungen zurückgenommen werden können“, fordert die Politikerin. "Das Prinzip des Dauer-Lockdowns der Bundesregierung muss beendet werden“, gibt sich Aschenberg-Dugnus unnachgiebig. Denn eine Abkehr vom derzeit bewährten 3G-Prinzip (Freiheiten für Genesene, Geimpfte und Getestete) sieht Aschenberg-Dugnus dann als „indirekte Impfpflicht“ an.