Jackie Chan ruft zu Frieden in Hongkong auf - und erntet dafür Kritik

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Jackie Chan ruft zu Frieden in Hongkong auf - und erntet dafür Kritik

Stars (2 / 1) 28.12.2020 16:48 / Simo Symbolbild HollywoodNewsWire/ImageCollect


Eine Aussage, die einigen wie eine Drohung vorkommt. Erst recht, seit China in Shenzhen, nahe der Stadt Hongkong, sein Militär in Stellung bringt - von gepanzerten Fahrzeugen bis hin zu bewaffneten Soldaten. Und so befindet ein User: "Diktatur bedeutet Sicherheit, Stabilität und Frieden."

Unter der Begrifflichkeit "Ein Land, zwei Systeme" stellt Hongkong eine eigene, zumindest auf dem Papier abseits des sozialistischen Systems der Volksrepublik fungierende Regierung. Deren militärische Drohgebärde spricht dagegen eine andere Sprache - und so wird in Chans Statement in erster Linie Kritik an der chinesischen Regierung schmerzlich vermisst.

Demonstranten rufen zum Boykott von "Mulan" auf

Noch ein anderer Star steht massiv in der Kritik. Die chinesisch-US-amerikanische Schauspielerin Crystal Liu (31) soll laut der US-Seite "The Hollywood Reporter" das brutale Vorgehen der Polizei in Hongkong befürwortet haben. So habe sie laut des Berichts auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo geschrieben: "Ich unterstütze die Polizei von Hongkong. Ihr könnt mich jetzt fertigmachen."

Eine Aussage, die neben den Sympathisanten für die Protestbewegung auch Filmstudio Disney sauer aufstoßen dürfte. Denn Liu ist die Titelfigur der anstehenden Realverfilmung des Zeichentricks "Mulan", die 2020 in die Kinos kommen soll. Erste Boykottaufrufe gebe es laut "The Hollywood Reporter" schon mit der Begründung, Liu würde "Polizeibrutalität und die Unterdrückung Hongkongs unterstützen" und "sich nicht um die Menschen scheren, die für die Demokratie kämpfen" - während sie als US-Bürgerin deren Vorzüge genießen könne.