Corona-Briten fallen ab Morgen auf Mallorca ein! Ist jetzt unser Sommerurlaub in Gefahr?

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Corona-Briten fallen ab Morgen auf Mallorca ein! Ist jetzt unser Sommerurlaub in Gefahr?

News (2 / 1) 29.06.2022 23:34 / Silia Symbolbild imago


Deutsche Reiseveranstalter sprechen von guten Bedingungen

Während einige Politiker wegen der Entwicklung nun anscheinend nervös werden, scheinen die Reiseveranstalter die Situation noch entspannt zu sehen. Dies gelte wohl auch im Hinblick mit dem zu erwartenden Ansturm der Briten in Spanien. "Aus unserer Sicht haben sich die Spanier in diesem Jahr mit sehr guten Schutzkonzepte aufgestellt“, erklärte eine Sprecherin von DER-Touristik gegenüber der Bild-Zeitung. Dem stimmt auch Aage Dünhaupt, der Sprecher von TUI, zu: "Die Reisebranche hat mittlerweile so oft bewiesen, dass sicheres Reisen in Deutschland und Europa problemlos möglich ist, wenn man sich wie zu Hause an die Hygiene- und Abstandsregeln hält.“ Schon rund um die Osterzeit habe die Branche bewiesen, dass die Urlaubsreisen keine Pandemietreiber gewesen sind. Dies hätten laut

Dünhaupt auch Studien des Robert-Koch-Instituts bewiesen. Aus diesem Grund empfehlen die Reiseanbieter in diesem Jahr auch Pauschalreisen. Damit sichere man sich gegen die Risiken in der Corona-Pandemie ab und könnte im Notfall auch auf professionelle Experten vor Ort zurückgreifen.

Tourismusbeauftragter der Bundesregierung: "Diskussionen verunsichern unnötig“

Wie es scheint ist man sich auch bei der Bundesregierung weitgehend sicher, dass der Sommerurlaub im Ausland in diesem Jahr möglich ist.

Thomas Bareiß (46, CDU), der Tourismusbeauftragte der deutschen Bundesregierung, erklärt: "In vielen Regionen der Welt ist Reisen derzeit sicher möglich. Unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen vor Ort und der geltenden Einreisebestimmungen.“ Allerdings erfordere die Ausbreitung der Delta-Variante eine besondere Wachsamkeit. "Es gelten bereits höchste Sicherheitsvorschriften für solche Gebiete, aus denen aufgrund der Delta-Variante eine Gefahr ausgeht. Dabei sollte es bleiben. Die aktuelle Diskussion um erneute Änderungen verunsichert die Menschen unnötig und kostet Vertrauen“, kritisiert Bareiß.