Konkret wirft die Bundesanwaltschaft Nagaev vor in der Zeit zwischen Oktober 2020 und Juni 2021 mindestens 3 Treffen mit einem Anghörigen eines russischen Auslandsgeheimdienstes gehabt zu haben. Bei mindestens zwei der vereinbarten Treffen soll Nagaev Informationen weitergegeben haben, bei denen es sich wohl um Informationen aus dem Umfeld der Universität gehandelt hatte. Für die Beschaffung der Informationen soll der Spionageverdächtige seinen Agentenlohn in Bargeld erhalten haben.