der Klinik gestorben. Nun hat die Polizei die Ermittlung zur Ursache des Unglücks aufgenommen.
Im hessischen Gudensberg haben die Angstellten eines Schwimmbades am Freitagmorgen einen jungen Mann leblos in einem der Schwimmbecken treibend aufgefunden. Nach Angaben der Einsatzkräfte hatten der Bademeister und ein Lehrer den Mann bei der Begehung des Schwimmbades entdeckt. Anschließend bargen Rettungskräfte den Körrper aus dem Wasser. Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen 20-Jährigen aus Gudensberg. Wie und weshalb der junge Mann gestorben ist, muss nun die Polizei ermitteln. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Obduktion des Toten angeordnet. Die Ermittlungen sollen von der Polizei in Homberg geleitet werden. In einem anderen Freibad im baden-württembergischen Pfullingen war hingegen ein 3-jähriger Junge lebensgefährlich verletzt worden. Das Kind hatte ebenfalls einen Badeunfall und wurde von den Rettungskräften leblos aus dem Becken gezogen. Nach einer erfolgreichen Reanimation wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wie die Behörden am Freitagmorgen mitteilten.
Ebenfalls einen positiven Ausgang nahm eine Rettung am
Vogelstangsee im Mannheimer Stadtteil Wallstatt. Dort konnte ein sechsjähriges Mädchen vor dem Ertrinken geretten werden. Das Kind war von zwei Augenzeugen gegen 16.30 Uhr lebelos im Wasser treibend entdeckt und gerettet worden. Sie hatten das Kind sofort aus dem Wasser gezogen und mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Ungefähr zwei Minuten nach dem Beginn der Wiederbelebung zeigten die Maßnahmen Erfolg. Das Kind konnte wieder selbstständig atmen und war sogar ansprechbar. Anschließend wurde das Mädchen von Rettungskräften zur Untersuchung in eine Kinderklinik gebracht. In einem anderen Fall hat ein 46-jähriger Mann einem 60-Jährigen in einem See bei Dachau das Leben gerette. Dem 46-Jährigen war die Notlage des Schwimmers aufgefallen. Daraufhin sei der Mann in den See gesprungen und habe den 60-Jährigen aus etwa 2 Meter Tiefe mit einem Tauchgang geborgen. Anschließend konnte der Retter das Opfer an Land ziehen und hatte dort in Zusammenarbeit mit einem 20-jährigen Helfer mit Reanimationmaßnahmen begonnen. Nach 15 Minuten hatte der Mann dann wieder Lebenszeichen und konnte später vom Notarzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Angesichts der zahlreichen Unfälle in den letzten Tagen warnte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vor dem Schwimmen in unbekannten Gewässern und forderte die Badegäste zur Achtsamkeit auf. Die Experten weisen darauf hin, dass in 90 Prozent der Fälle nicht unmittelbar zu erkennen sei, wenn eine Person einen Badeunfall hätte.