Lieferprobleme beim amerikanischen Pharmakonzern Johnson&Johnson. Weil in einem Werk in den USA versehentlich Bestandteile der Impfstoffe von AstraZeneca und Johnsohn&Johnson gemischt worden waren, wird Deutschland nun weniger Impfstoff von dem amerikanischen Hersteller erhalten. Statt 10 Millionen Dosen Impfstoff werden nun bis Ende Monats lediglich 3,5 Millionen Dosen in Deutschland ankommen.
Wegen eines schweren Fehlers in der Produktion muss der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson jetzt 60 Millionen Corona-Impfdosen vernichten. Während der Herstellung war es zu möglicher Verunreinigungen gekommen, weil das Werk in dem der Impfstoff hergestellt worden war, offenbar Stoffe für die Produktion det Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson miteinander vermischt hat. Dies hat nun auch für Deutschland Folgen. Denn dadurch kann das US-Unternehmen seine Lieferzusagen nicht einhalten. Bis Ende Juni wird Deutschland nun offenbar rund 6,5 Millionen Dosen weniger des Johnson&Johnson-Impfstoffs erhalten.