Auf das Anwesen des Mannes waren die Polizisten vor einem Monat aufmerksam geworden, als sie im Falle eines Mordes an einer 34-jährigen Frau ermittelt hatten. Dabei war der Mann als Verdächtiger behandelt und anschließend festgenommen worden. Im Zuge der Ermittlungen hatten die Polizisten dann Hinweise auf weitere Morde entdeckt. Nun glauben die Polizisten, dass der Mann bereits seit dem Jahr 1991 Frauen in sein Haus gelockt haben könnte und sie anschließend dann ermordet und zerstückelt hat. Da seit vielen Jahren in Mexiko ein regelrechter Krieg wegen der Machtkämpfe im Drogenhandel stattfindet, werden in dem mittelamerikanischen Land täglich etwa 100 Menschen umgebracht. Verglichen damit gibt es in Deutschland nur rund 250 Morde im Jahr. Allein im letzten Jahr gab es in Mexiko 966 Femizide, also Tötungsdelikte an Frauen wegen ihres Geschlechts.