Zuletzt hatte Biontech angekündigt die Liefermengen von Impfstoff für zwei Wochen zu verringern. Auch AstraZeneca kommt seinen Lieferverpflichtungen seit längerer Zeit nicht nach und Johnson&Johnson kämpft ebenfalls mit Lieferschwierigkeiten. Angesichts dieser Situatiuon drängt der bayrische Ministerpräsident Markus Söder auf eine schnelle Zulassung des russischen Impfstoffes Sputnik V.
In den letzten Monaten hatte das Impftempo in Deutschland deutlich angezogen. Damit dies auch zukünftig so weitergeht, setzt sich nun der bayrische Ministerpräsident Markus Söder für eine schnelle Zulassung des russischen Impfstoffes Sputnik V ein. Aus diesem Grund kritisierte der bayrische Spitzenpolitiker nun die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die den Antrag für die Zulassung des russischen Impfstoffs bearbeitet. "Der Impfmotor darf nicht stottern“, forderte der CSU-Chef gegenüber der "Bild am Sonntag". "Vor allem das Verfahren um Sputnik V muss beschleunigt werden. Es darf nicht aus rein ideologischen Gründen getrödelt werden“, machte Söder aus seinem Unmut keinen Hehl.