Insgesamt 13 Experten waren von der WHO beauftragt worden, die Vorgänge während der Corona-Pandemie zu untersuchen. Diese hatten über einen Zeitraum von acht Monate die Ausbreitung des Coronavirus und die von den verschiedenen Ländern ergriffenen Maßnahmen ausgewertet. Während dieser Zeit war die WHO oft hart kritisiert worden. Die Experten kommen nun zu dem Schluß, dass die WHO vor allem zu Beginn der Pandemie zu langsam reagiert hatte und den weltweiten Gesundheitsnotstand viel früher hätte ausrufen müssen. Allerdings kommen die Experten zu dem Ergebnis, dass auch diese Maßnahme nicht viel verändert hätte. Die meisten Länder rund um den Globus hatten erst im März 2020 Maßnahmen getroffen. Ein weiterer Kritikpunkt waren die Verzögerungen nach dem ersten Auftreten des Virus in der chinesischen Stadt Wuhan. "Aber letztlich gab es überall Verzögerungen“, machte Helen Clark deutlich. Denn ohne all diese durch menschliches Versagen entstandenen Verzögerungen "würden wir jetzt nicht diese Ausmaße haben“, ist sich die ehemalige neuseeländische Premierministerin sicher.