Offenbar geht die EMA davon aus, dass die aktuell vorhandenen Impfstoffe auch gegen die indische Corona-Mutante schützen. Nach dem aktuell vorliegenden Datenmaterial sei man "beruhigt", weil alles darauf hinweit, dass die aktuellen Impfstoffe auch gegen B.1.617
einen "ausreichenden Schutz" aufweisen. Dies bestätigte Marco Cavaleri, der Direktor für Impfstrategie bei der EMA, am Mittwoch in Amsterdam. Cavaleri versprach, dass die EMA-Experten die Entwicklungen rund um die indische Variante auch weiterhin sehr genau im Auge behalten würden. Bisher haben in der EU insgesamt 4 Impfstoffe die Zulassung erhalten. Dabei handelt es sich um die Impfstoffe der Pharmaunternehmen Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson. Zusätzlich werden auch noch 4 weitere Impfstoffe in einem sogenannten Rolling-Review-Verfahren geprüft. Demnächst wird deshalb auch die Zulassung des deutschen Impfstoffs Curevac und des amerikanischen Impfstoffs Novavax erwartet. Zudem werden beim russischen Impfstoff Sputnik V gerade die Inspektionen der Produktionsstätten laufen. Zudem war in den letzten Tagen auch ein Antrag auf Zulassung des Impfstoffes des chinesischen Herstellers Sinovac eingegangen.