EU-Land Ungarn setzt zur Impfung jedoch auch den chinesischen Impfstoff des Herstellers Sinopharm sowie den russischen Impfstoff Sputnik V ein. Diese beiden Impfstoffes sind allerdings in der EU offiziell noch nicht zugelassen.
Bereits im März hatte die EMA auch ein rollierendes Verfahren zur Zulassung für den russischen Impfstoff Sputnik V gestartet. In dieser Art von Verfahren werden dann die eingehenden Ergebnisse von wissenschaftlichen und klinischen Tests ausgewertet und gleichzeitig analysiert. Dies geschieht so lange, bis die zur Zulassung notwendigen Daten vorliegen. Bei bisher allen zugelassenen Impfstoffen war die EMA nach diesem Prinzip vorgegangen, um eine beschleunigte Zulassung der Impfstoffe zu ermöglichen.