Nach Meinung von Heinrich verhindern die Ausgangssperren jetzt nämlich die riskanten Treffen in den Abendstunden. Diese würden häufig in geschlossenen Räumen stattfinden und so die Ansteckungsgefahr deutlich erhöhen. Damit sei es nun jedoch vorbei, "denn man kommt sonst ja nicht mehr nach Hause“, argumentiert der Verbandschef. "Derzeit finden noch zu viele Ansteckungen im Privatbereich statt.“ Sollte es gelingen die Infektionen dort noch besser einzudämmen. sei Corona endlich in den Griff zu bekommen. Davon ist Heinricht jetzt felsenfest überzeugt. "Wir werden den Wettlauf zwischen Impfquote und Inzidenzen gewinnen, wenn wir jetzt noch zwei, drei Wochen die Füße still halten, den Lockdown ertragen und beim Impfen schneller werden“, gibt sich Heinrich optimistisch. "Ende Mai wird die Lage deutlich entspannter sein. Dann werden wir etwa zwölf Millionen Menschen zusätzlich geimpft haben, dann sind 30, 35 Prozent der Menschen geimpft, und das hilft ganz enorm“, blickt der Mediziner zuversichtlich in die Zukunft.