Doch auch wenn es weitere Ideen für eine Fortsetzung gibt, sieht HBO-Chef Casey Bloys wenig Chancen für Staffel drei. Dass Witherspoon, Kidman, Woodley, Streep, Kravitz und Dern noch einmal gemeinsam vor der Kamera stehen werden, sei laut Bloys "nicht realistisch". "Ich liebe diese Gruppe - ich würde alles mit ihnen machen", hatte er gegenüber "TVLine" erklärt, als er nach einer möglichen dritten Staffel gefragt wurde. Die Realität sehe aber so aus, meinte er demnach weiter, dass es sich um einige der meistbeschäftigten Schauspielerinnen Hollywoods handelt.
Deshalb sei eine weitere Zusammenarbeit mit all diesen Stars nicht realistisch. Mit Staffel zwei hätten alle Beteiligten die Chance gehabt, die Serie auf eine zufriedenstellende Weise zu beenden, so Bloys. Allerdings war auch schon eine zweite Staffel von "Big Little Lies" nicht geplant gewesen. Erst nach dem großen Erfolg der ersten Folgen änderte Showrunner David E. Kelley (63) offenbar seine Meinung, Streep signalisierte ihre Bereitschaft, in neuen Episoden mitzuspielen - und Staffel zwei konnte in die Produktion gehen.
"Big Little Lies" dreht sich um mehrere Mütter in dem wohlhabenden, kalifornischen Ort Monterey, deren Kinder die gleiche Schule besuchen. Ihre Rivalitäten und Beziehungen untereinander und in ihren Familien stehen im Mittelpunkt von Staffel eins, die mit einem Todesfall endet. In der zweiten Staffel versuchen die Frauen, ein dunkles Geheimnis zu bewahren, während ihnen Meryl Streeps Figur auf den Fersen ist. In Deutschland ist Staffel zwei auf Sky zu sehen.