Offenbar hatte die Bildungskommission bemängelt, dass die Universitäten für die Umsetzung des Projekts nicht genügend Ausrüstung zur Verfügung hätten, um das Gesetz zur Einführung der Fernausbildung umsetzen zu können. In diesem Zusammenhang hatte der bemitleidenswerte Park verlauten lassen: "Ich verstehe nicht, wieso (die Oberen) diese Kommission schaffen und viel beschäftigte Professoren von ihren Jobs fernhalten, wenn sie uns keine Ressourcen zur Verfügung stellen.“ Weil Park der Ansicht gewesen war, dass ein tatsächlich funktionierender Distanzunterricht im gesamten Land noch viel Zeit verschlingen würde, schlug Park stattdessen vor lieber mehr Lehrer auszubilden. Ohne Erfolg! In einer Sitzung soll Park dann frustiert gesagt haben: "Selbst wenn wir Vorschläge machen, sagen sie uns, wir sollen den Mund halten. Lasst uns also einfach die Tagesordnungspunkte durcharbeiten und nach Hause gehen“. Diese vergleichsweise harmlosen Vorfälle hatten dazu geführt, dass der Mann hingerichtet wurde. Mittlerweile ist die Kommision neu organisiert worden und soll nun täglich in Videokonferenz tagen. Offensichtlich will Kim nun die Bildung ebenfalls selbst in die Hand nehmen: "So wie ich Kommandeur im Kampf um die Wiederaufforstung unserer Wälder wurde, werde ich nun auch Kommandeur der weitsichtigen großen Politik für nationale Bildung“, schrieb er an den neuen Leiter der Kommision. Ob diese Zeilen für den neuen Kommisionschef wohl ein Ansporn sind?