Auch diese Theorie hält sich hartnäckig: Im Jahr 2011 erklärte ein französischer Mediziner, dass Michael Jackson in seiner Jugend chemisch kastriert worden sei. Damit wäre der King of Pop ein Eunuch gewesen. Als Beweis führte er einige Jugendfotos von Jackson an, auf denen keinerlei Pickel zu sehen gewesen seien. Demnach soll Jackson in seiner Jugend ein neues Medikament verabreicht bekommen haben, dass den männlichen Sexualhormonen entgegenwirkte. Dieses soll seine Körperbehaarung, den Körperbau und auch seine Stimmentwicklung beeinflusst haben. Deshalb sei Jackson nie in den Stimmbruch gekommen und so hätte er weiterhin seine hohe Stimme behalten.
Einige Jahre später blies auch sein umstrittener Leibarzt Conrad Murray ins gleiche Horn. Demnach habe Jacksons verstorbener Vater Joe (1928-2018) ihm das Mittel verabreicht, um die hohe Stimme des Pop-Stars zu bewahren. Michael Jackson selbst soll Murray davon berichtet haben: "Ich kannte und kümmerte mich sehr gut um Michael, und er erzählte mir von dem vielen Leid, das ihm sein Vater zugefügt hat. Es war furchtbar, jenseits von Vorstellungskraft und Worten", sagte Murray damals.
4. Er starb schon zwei Jahre früherAb Juli 2009 wollte Michael Jackson in der Londoner O2-Arena insgesamt 50 Comeback-Konzerte geben. Bei einem Promo-Auftritt für die "This Is it"-Tour im März davor legte der Sänger aber einen sehr skurrilen Auftritt hin. Zuerst ließ er die Menschen 90 Minuten warten, später verließ dann ein verwirrt wirkender Jackson mit einem bizarren Gang die Bühne.
Ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker. Ihrer Ansicht nach habe Jackson größer gewirkt als sonst. Auch seine Finger sollen dicker und kürzer ausgesehen haben. Daraus entwickelte sich die Theorie, dass er zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon zwei Jahre lang tot gewesen sei. Ein Double soll ihn für diesen Auftritt ersetzt haben.
5. Drei posthum veröffentlichte Songs sind FälschungenFür viele Fans ist der nächste Beweis dafür, dass Jackson noch am Leben sein soll: Die Songs, die posthum veröffentlicht wurden. 2010 erschien das Album "Michael" auf dem zehn bis dato unveröffentlichte Stücke zu hören waren. Doch die Echtheit der Songs wurde sofort angezweifelt. Eine Frau reichte in den USA Klage ein und behauptet, dass Jackson gar nicht zu hören sei. Das soll sie mithilfe eines Stimmexperten herausgefunden haben. Seine Plattenfirma, Sony Music, bestreitet die Vorwürfe.