Voraussetzung sei, dass das russische Präparat in der EU zur Verimpfung zugelassen werde. Dazu müsse die russische Seite noch Daten liefern: "Sobald ausreichend Datenpakete da sind, ist eine ordentliche Zulassung schnell möglich", sagte Spahn.
Mit der russischen Seite werde derzeit unter anderem über mögliche Liefermengen verhandelt, sagte Spahn. Deutschland unterstütze Russland dabei, für die Produktion des Impfstoffs Kooperationspartner in Deutschland und Europa zu finden.
In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Ministerpräsidenten für die Verwendung von Sputnik V ausgesprochen und gefordert, bereits vor der Zulassung über Lieferungen zu verhandeln. Das Präparat aus Russland soll dabei helfen, die Impfstoffknappheit in Deutschland zu lindern.