Harte Kritik am Impfstopp mit AstraZeneca! Experten schlagen Alarm

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Harte Kritik am Impfstopp mit AstraZeneca! Experten schlagen Alarm

News (1 / 1) 18.03.2022 00:33 / Peter Symbolbild imago


Am Montag hat das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die dort getroffene Entscheidung der Empfehlung zur vorläufigen Aussetzung von weiteren Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca verteidigt. Denn offbar soll es auch in Deutschland Probleme gegeben haben. In 3 von insgesamt 7 bekannten Fällen sollen Blutgerinnsel zum Tod von geimpften Personen geführt haben.

Paul-Ehrlicher-Institut verteidigt seine Entscheidung

Nachdem Experten das Aussetzen der Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff kritisiert hatten, hat das Paul-Ehrlicher-Institut seine Entscheidung noch einmal verteidigt. Insgesamt seien in Deutschland 7 Fälle gemeldet worden, bei denen es einen Zusammenhang zwischen Thrombosen (Blutgerinnseln) der Hirnvenen und dem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gegeben hätte. In drei dieser Fälle seien die betroffenen Personen gestorben, wie Institutspräsident Klaus Cichutek bei einem Auftritt in den ARD-Tagesthemen am Montagabend erklärte. "Wir haben aufgrund von neuen Untersuchungen, aber auch neuen Meldungen, eine neue Lage", gab Cichutek bekannt. In Großbritannien, wo weit häufiger mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft wird, scheinen solche Fälle allerdings nicht bekannt zu sein. "Ich glaube, die Bürgerinnen und Bürger wollen sich darauf verlassen, dass die Impfstoffe, die wir anbieten, sicher sind und wirksam sind", verteidigte Cichutek seine Entscheidung. Nun müsse man die Befunde aus Deutschland mit denen der anderen europäischen Länder abgleichen und diskutieren. "Wenn es ein bisschen länger dauert, ist das ok", stelle Cichutek klar. Zudem beruhigte Cichutek die Menschenn, die in den vergangenen Tagen noch mit dem britischen Impfstoff geimpft wurden. Diese hätten nicht zu befürchten, wenn die Impfung mindestens 16 Tage zurückliege oder sie nicht unmittelbar nach der Impfung Probleme mit anhaltenden Kopfschmerzen oder Hauteinblutungen hätten. Bei diesen Symptomen sollte dann unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Britischer Experte kritisiert Impfstopp