Für den neuen Kälteeinbruch in Deutschland gibt es auch einen guten Grund. Denn ein Hochdruckgebiet über dem Atlantik vor Frankreich bringt nicht genug Kraft mit sich, um sich über Mitteleuropa zu platzieren. "Stattdessen ist der Weg frei für kalte Luftmassen aus Russland und Sibirien“, erklärt Jung. Wenig Hoffnung auf besseres Wetter macht auch der Deutsche Wetterdienst DWD. Dieser meldet für den Freitagnachmittag vor allem im Nordwesten und Westen Regenschauer und vereinzelt kurze Gewitter. Die Temperaturen sollen zwischen sieben bis 13 Grad liegen. Bereits am Freitagabend soll es dann stärker regnen und die ersten Sturmböen von Sturmtief "Luis" werden sich bemerkbar machen. Der ganze Samstag steht dann im Zeichen des Sturmtiefs mit heftigen Winden und Niederschlägen. Die Temperaturen sollen dann maximal 10 Grad erreichen. Schon ab Sonntag werden die Temperaturen deutlich sinken, wenn sich die Regenschauer vom Westen in den Osten verlagern. In den mittleren Höhenlagen und in den Bergen wird es dann wieder schneien. Die Temperaturen fallen auf Werte zwischen 0 und 5 Grad. In Lagen über 500 Meter ist mit Dauerfrost zu rechnen.