Die Probleme von Johnson&Johnson sind offenbar auch in Kanada ein Thema. Dort bestätigte der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau, sein Land führe im Moment viele Gespräche mit Johnson & Johnson. In diesen Gesprächen soll der Konzern verlauten lassen haben, dass er bei der Produktion des Impfstoffs mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen habe. In Europa ließ der zuständige EU-Kommissar Thierry Breton verlauten, dass die Zulassung des Johnson & Johnson-Vakzins lediglich ein Frage von Tagen sei. Breton zeigte sich zuversichtlich, dass die Europäische Union im 2. Quartal ihr Gesamtziel von 300 Millionen Impfdosen erreichen werde, obwohl bei einigen Impfstoff-Herstellern Produktionsprobleme bestanden hätten.
In der EU sind bisher die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca zugelassen. Auch diese Unternehmen hatten bereits mit Problemen bei der Einhaltung der zugesagten Liefermengen zu kämpfen gehabt.