Schenkenberg: Nein. Ich bin glücklicherweise ziemlich gut in Form, das war nicht das Problem. Bei meinem Wochenpensum wäre ich auch nicht dazu gekommen, während der Show groß zu trainieren. Ich musste Singen und Tanzen üben und die Songtexte lernen. Meine Songauswahl für nächste Woche hätte ich deswegen auch erst heute treffen können. Zusätzlich dazu habe ich die Zeit in Europa genutzt und vergangenes Wochenende Freunde auf Ibiza besucht. Wenn es hochkommt, habe ich vielleicht einmal in diesem Monat trainiert.
Ihre Heimat ist die USA, aber "The Masked Singer" wird in Deutschland gedreht. Wie konnten Sie Ihre Teilnahme verheimlichen?Schenkenberg: Das war relativ einfach, da ich ansonsten als Model auch sehr viel auf Reisen bin. Ich bin also die ganze Zeit über in Europa geblieben und habe immer wieder übers Wochenende Abstecher zu Freunden gemacht. Vor dem Wochenende auf Ibiza war ich beispielsweise in Frankfurt. Immer hin und her zu pendeln, wäre auf Dauer zu anstrengend geworden.
Die Rettungsboje, die Anspielungen auf "Looking For Freedom": Viele Zuschauer haben hinter Ihrem Kostüm wegen der Hinweise in den Einspielern David Hasselhoff vermutet. Wie gefällt Ihnen dieser Vergleich?Schenkenberg: Ich nehme das absolut als Kompliment, weil er ja auch als Sänger erfolgreich ist.
Während der Show hatte Jurorin Ruth Moschner dann den richtigen Riecher und Sie unter dem Eichhörnchen-Kostüm vermutet. Was haben Sie da gedacht?Schenkenberg: Ich war glücklich, dass zumindest einer aus dem Rateteam auf mich gekommen ist.
Noch sechs Kandidaten kämpfen um den Titel von "The Masked Singer". Haben Sie einen Favoriten?Schenkenberg: Wem ich den Sieg absolut zutrauen würde, ist der Astronaut, weil er schlichtweg meiner Meinung nach der beste Sänger ist. Er scheint das auf jeden Fall beruflich zu machen - aber wie jeder andere kann ich da auch nur Vermutungen anstellen.
Was steht nun nach Ihrer Demaskierung bei "The Masked Singer" an?Schenkenberg: Heute fahre ich noch zur Hochzeit meines Managers und bleibe noch in Deutschland - aber dann mache ich Pause. Ich habe meine Familie seit neun Monaten nicht gesehen, also gönne ich mir eine kleine Auszeit in meiner Heimat Schweden. Und wer weiß, was danach kommt? Ich nehme es da ganz wie Tom Hanks im Film "Forrest Gump": "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt."