Schnee- und Verkehrschaos immer schlimmer! Deutschland versinkt im Frost und Schnee!

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Schnee- und Verkehrschaos immer schlimmer! Deutschland versinkt im Frost und Schnee!

News (2 / 1) 10.02.2022 00:36 / Günter Symbolbild imago


Schneeglatte Straßen

Dort bestand demnach weiterhin die Gefahr unwetterartiger Zustände, in den anderen Landesteilen sollte sich die Lage dagegen zunehmend beruhigen. Zugleich sagen die Meteorologen aber teils strengen Dauerfrost von bis zu minus 20 Grad Celsius voraus, auch sollte es weiter glatt bleiben. Vielerorts warnten die Behörden derweil davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Die Eisflächen seien oftmals erst wenige Millimeter dick, hieß es.

Bundesweit ereigneten sich witterungsbedingte Verkehrsunfälle, die teils nur durch glückliche Umstände glimpflich endeten. In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Wittlich kam am Dienstag ein mit Kitakindern besetzter Bus von einer schneeglatten Straße ab, kollidierte mit einem geparkten Auto und krachte in die Wand eines Hauses. Laut Polizei wurde aber niemand verletzt.

Im baden-württembergischen Schopfheim sank ein Linienbus auf einer Landstraße auf dem weichen Randstreifen ein und kam ins Rutschen. Laut Polizei bewahrte nur die Leitplanke den mit vier Menschen besetzten Bus davor, eine zehn Meter tiefe Böschung hinabzustürzen. Der Busfahrer wollte demnach vorsichtig einen entgegenkommenden Schneepflug passieren. Verletzte gab es nicht.

Auswirkungen hatte das Extremwetter teilweise erneut auch auf die Corona-Impfkampagne. Aufgrund der Verkehrslage mussten in Niedersachsen nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums Impfstofflieferungen an 20 Impfzentren in verschiedenen Teilen des Bundeslandes ausfallen. Die Transporte sollten so schnell wie möglich nachgeholt werden, um die Verzögerungen aufzuholen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) warnte die Bürger vor Einschränkungen im Bahnverkehr bis Mittwoch. Neben dem Neuschnee an der Ostseeküste bereite der strenge Frost Sorgen, sagte er am Dienstag bei "Bild live". Die vor allem im Osten des Landes angekündigten Temperaturen von bis zu minus 25 Grad seien "für die Infrastruktur eine zusätzliche Herausforderung".