Allerdings sollen bei dem Stufenplan von Schleswig-Holstein wohl auch noch andere Faktoren berücksichtigt werden. So kündigte Gühther an, bei den Entscheidungen auch die Auslastung der Intensivbetten, das Verbreitungspotenzial des Virus, die aktuell zirkulierenden Mutationen sowie die Situation des öffentlichen Gesundheitsdienstes und die Impfquote miteinzubeziehen. Weitere Lockerungsschritte sieht der Kieler Plan erst dann vor, wenn die Inzidenzwerte stabil unter 50 liegen. Nach Günthers Meinung sei der Plan sowohl klug als auch austariert. "Wir sind sehr optimistisch, dass wir uns darauf auch verständigen können." Aktuell liegt der Inzidenzwert bundesweit bei 79,9 in Schleswig-Holstein beträgt dieser bereits 67. Die aktuellen Maßnahmen, die einen Lockdown mit scharfen Kontaktbeschränkungen beinhalten, sollen vorerst bis zum 14. Februar andauern.