Rettet Biontech Deutschland? Mehr Impfstoff - Mainzer Unternehmen verspricht 14 Millionen zusätzliche Impfdosen

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Rettet Biontech Deutschland? Mehr Impfstoff - Mainzer Unternehmen verspricht 14 Millionen zusätzliche Impfdosen

News (2 / 1) 02.02.2022 00:35 / Torben Symbolbild imago


Neue Impfordnung geplant?

In Teilen der Sitzung könnte auch über eine Anpassung der Impfordnung gesprochen werden. Diese ist notwendig geworden, weil die Impfkommision des Bundes den Impfstoff von AstraZeneca lediglich für die Verimpfung von Personen unter 64 Jahren empfohlen hat. Das endgültige Vorgehen in diesem Fall soll spätestens bis Mitte dieser Woche abgeklärt sein, um keine weiteren Verzögerungen bei den Impfungen zu riskieren. Zuletzt hatten es von vielen Seiten Kritik an der Bundesregierung, Gesundheitsminister Jens Spahn und der Eu-kommision gegeben, die für die Beschaffung der Impfstoffe zuständig gewesen sind.

Biontech plant Erhöhung der Liefermengen

Biontech ist optimistisch die Produktion seines Impfstoffes deutlich steigern zu können. Dieser Optimismus basiert auf insgesamt 3 Punkten, die Biontech-Vorstandsmitglied Sierk Poetting darlegt:

"Erstens wurde die Anpassung der Produktionsprozesse im Pfizer-Werk im belgischen Puurs erfolgreich abgeschlossen. Nun können wir wieder den ursprünglichen Plan für die Lieferung von Impfstoffdosen in die Europäische Union umsetzen.“ Poetting bestätigte zudem, dass Biontech die Herstellerlizenz für das Werk in Marburg erhalte habe und dort nun ab Februar die Produktion aufnehmen kann. Außerdem habe man als 3. wichtigen Punkt sein europäisches Produktionsnetzwerk seit Dezember kontinuirlich erweitert und arbeite nun bereits mit 13 Partnern aus der Pharmaindustrie zusammen. Alle diese Punkte ermöglichen Biontech einen deutlichen Ausbau der Produktionsgeschwindigkeit.