Trotz zahlreicher eingesetzter Beamter konnte die Polizei bisher keine Spur zu den Verantwortlichen der Schüsse finden. Dementsprechend wurde bisher auch niemand festgenommen. Unmittelbar nach der Tat hatte die Polizei die Gegend unmittelbar um den U-Bahnhof Möckernbrücke abgesucht, der direkt am Landwehrkanal liegt. Dort suchten Beamte mit Taschenlampen das Unterholz im Uferbereich nach Beweismitteln ab. Auch am Morgen gingen dort und in der Stresemannstraße die Suche nach Beweismitteln weiter. Um die Verletzten hatten sich zahlreiche Notärzte und Rettungssanitäter gekümmert. "Alle Männer, im Alter von zweimal 30 sowie jeweils einmal 39 und 42 Jahren, kamen zu Behandlungen in Krankenhäuser, wo sie stationär verbleiben“, erklärte ein Polizeisprecher am Samstagmittag. "Die Hintergründe sind noch nicht bekannt. Wir wissen auch noch nicht, wie viele Beteiligte es gab“, machte der Polizeisprecher deutlich. Zur Klärung des Vorfalls wurde nun eine Mordkommision eingesetzt, die in diesem Fall ermitteln soll. Berlin gilt als heißes Pflaster, wo es immer wieder zu Auseinadersetzungen zwischen Gruppen oder Großfamilien kommen kann. Zuletzt waren in Kreuzberg schon einmal Schüsse gefallen, auf die dann eine Attacke von 10 Männern auf eine Wohnung und ein Auto gefolgt war.