Bei dem von Pfizer und Biontech entwickelten Impstoff sind insgesamt 2 Impfungen notwendig. Angesichts der doppelten Impfung für jede Person wird sich somit in der Anfangszeit die Anzahl der Personen für die Impfungen verzögern und auch zu einer Verlangsamung des Fortschritts der Schutzmaßnahmen führen. Nun dringt Gesundheitminister Jens Spahn auch auf eine schnelle Zulassung des Impfstoffes in Europa. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Großbritannien und auch die USA bereits mit den Impfungen begonnen hatten, drängt Spahn nun auf eine schneller Zulassung durch die Europäische Union. "Auch wir wären in einem nationalen Verfahren ohne Zweifel auch sehr schnell. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Zulassung durch die Ema nun schnellstmöglich erfolgt", stelle Spahn gegenüber dem "Wir" klar. Offenbar rechnet der Gesundheitsminister nun mit einer Zulassung des Impfstoffes zwischen kurz vor Weihnachten bis maximal Ende des Jahres.