Am Sonntagabend war die Feuerwehr zunächst von Anwohnern über einen möglichen Brand informiert worden. Bei der Ankunft konnten die Feuerwehrleute zunächst eine massive Rauchentwicklung am reetgedeckten Dach feststellen. Offenen Flammen waren zu diesem Zeitpunkt offensichtlich noch nicht vorhanden. "Aufgrund der starken Verrauchung im Inneren des Gebäudes, konnte der Brandherd nicht eindeutig lokalisiert werden. Klar war jedoch, dass ein Schwelbrand bereits in dem Reetdach vorhanden war“, erklärt ein Einsatzleiter der Feuerwehr. Während der Löscharbeiten kam ein Bagger zum Einsatz. Dieser hatte Teile des Hauses abgerissen, um die Glutnester ausfindig zu machen. Durch die nun entstandene Zufuhr von Sauerstoff nahm der Brand dann allerdings richtig an Fahrt auf. Insgesamt 4 Stunden war die Feuerwehr im Einsatz, konnte eine komplette Zerstörung des Hauses jedoch nicht verhindern. Lediglich ein vor dem Haus geparkter Geländewagen konnte rechtzeitig abgeschleppt und so vor den Flammen gerettet werden. Wieso der Brand ausgebrochen ist, sollen nun die Experten der Kriminalpolizei klären.
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