Ebenfalls ab dem 14. Dezember sollten zudem "Gruppenaktivitäten in Sport und Kultur" komplett eingestellt und generell "digitale Möglichkeiten" anstelle von Präsenzangeboten genutzt werden. Mit Beginn des "harten Lockdowns" müssten zusätzlich alle Geschäfte geschlossen werden, sofern sie nicht Waren des täglichen Bedarfs verkauften, forderten die Wissenschaftler in dem Positionspapier.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht wäre ein derartiger Schritt nach Auffassung der Leopoldina-Experten vorteilhaft.
Zwar würde ein Lockdown "kurzfristig die Wertschöpfungsverluste" für die Firmen erhöhen. Er verkürze aber zugleich den Zeitraum bis die Zahl der Neuinfektionen so weit sinke, dass wieder Lockerungen ermögliche.
Für die Weihnachtstage selbst empfahl die Akademie allen Bürgern einen Verzicht auf Urlaubsreisen. Zusammenkünfte sollte es zudem "nur im engsten stabilen Personenkreis" geben. Nach dem Ende des Lockdowns im Januar müsse in Schulen zudem eine Maskenpflicht im Unterricht in allen Jahrgangsstufen gelten. Ab einer bestimmten Inzidenz sollten außerdem Regeln für Wechselunterricht greifen.