Offenbar liegt das Problem darin, dass die Krankenhäuser in Görlitz nur jeweils über 6 bis 15 Kühlfächer in ihren Räumlichkeiten verfügen. In Zeiten einer Pandemie ist diese Anzahl aber offensichtlich zu knapp bemessen. "In Folge der derzeitigen Übersterblichkeit kamen die Krankenhäuser im Landkreis Görlitz an die vorzuhaltende Kapazitätsgrenze zur Lagerung von Verstorbenen", bestätigt Julia Bjar. Um künftig nicht wieder in Verzug mit den Todesopfern zu geraten, hat der Landkreis nun die Standesämter der Region angeschrieben und diese um "eine zeitnahen Ausstellung der Sterbeurkunden“ zu bitten.