Während im Norden Deutschlands die Infektionszahlen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen zu den niedrigesten in ganz Deutschland zählen, gelten Baden-Württemberg und Bayern im Süden als Infektionstreiber. Widerstand gegen einen Lockdown kommt nun auch aus einem SPD-regierten Bundesland. "Es gibt keinen Beschluss über eine Ministerpräsidentenkonferenz. Es gibt auch keine Liste von möglichen Verboten, die man jetzt aus der Schublade holt.“ Weil das Infektionsgeschehen regional viel zu unterschiedlich sei, werde es "keinen flächendeckenden Lockdown in Deutschland geben.“ Stattdessen geht man davon aus, dass die nächste Sitzung mit der Kanzlerin erst am 4. Januar stattfindet. Doch wie es scheint versucht Bundeskanzlerin Merkel nun zunächst die
Unionsfraktion von den Knallhart-Maßnahmen zu überzeugen.
"Wir müssen runter mit den Zahlen“, forderte Merkel am Montag. Die Kanzlerin glaubt offenbar, dass man das Virus mit den jetzigen Maßnahmen nicht unter Kontrolle bringen kann. Merkel glaubt, dass "wir den Winter ohne zusätzliche Maßnahmen nicht durchstehen können. Vor Weihnachten muss noch entschieden werden“. Man darf also gespannt sein, wie sich dieses Thema weiter entwickeln wird.