Wegen Schließung über die Weihnachtszeit - Skigebiete befürchten Millionenverluste

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Wegen Schließung über die Weihnachtszeit - Skigebiete befürchten Millionenverluste

News (2 / 1) 08.12.2021 00:33 / Torben Symbolbild imago


Milliardenverlust in Österreich

Noch schlimmer trifft es aber unser Nachbarland Österreich. Dort sind die Einnahmen aus dem Skitourismus noch einmal deutlich höher als in Deutschland. Die österreichische Wirtschaft rechnet gar mit einem zweistelligen Milliarden-Schaden, wenn wegen der Corona-Beschränkungen die Pisten in diesem Winter geschlossen bleiben müssten. "78 Prozent unserer Übernachtungen im Winter kommen aus dem Ausland, wir erwarten ein Umsatzminus von 80 Prozent, sollten keine ausländischen Touristen kommen können", kalkuliert Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich.

Ein Teil der Verluste könnte zwar durch durch staatliche Hilfen abgemildert werden, diese Hilfen seien jedoch wegen der Vorgaben der EU auf maximal drei Millionen Euro pro Unternehmen begrenzt, erklärt Schultz. "Gerade für einige der Seilbahn-Unternehmen wird das aber nicht reichen", befürchtet Martha Schulz. In Österreich dürfen die Skipisten ab dem 24. Dezember öffnen. Hotels und Restaurants bleiben aber bis zum 7. Januar geschlossen. Außerdem gelten für ausländische Gäste strenge Regeln für die Quarantäne. Aus diesem Grund werden die ausländischen Skifahrer es vermutlich vorziehen erst im Januar anzureisen.