Roboter-Panzer! Hat Wladimir Putin eine Mega-Waffe entwickeln lassen? Waffenexperten besorgt

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Roboter-Panzer! Hat Wladimir Putin eine Mega-Waffe entwickeln lassen? Waffenexperten besorgt

News (2 / 1) 07.12.2021 00:34 / Torben Symbolbild imago


Sharkey bestätigte, dass der neue Armata T-14 ferngesteuert werden kann, aber offenbar arbeiten die russische Entwickler mit Hochdruck daran, dass Fahrzeug vollständig autonom zu gestalten. Sharkey vermutet, dass die globalen Supermächte in Zukunft zahlreiche autonome Waffen entwickeln werden. Seit Mitte der 2000er Jahre hatten die Supermächte die Forschungen in diesem Bereich deutlich vorangetrieben. "Russland entwickelt einen massiven Superpanzer, den Armata T-14 der nächsten Generation, der jedem Militärpanzer weit voraus ist. Sie können sich Schwärme davon an der Grenze zu Europa vorstellen", warnt Sharkley "Im autonomen Modus könnten diese versehentlich ausgelöst werden, um zu starten und anzugreifen, und es könnten Gegenschwärme ausgelöst werden. Wir haben keine Ahnung, wie solche Schwärme interagieren würden oder welche Tricks sie in den Ärmeln haben würden", malt der Wissenschaftler ein Horror-Szenario an die Wand.

Krieg mit Roboterwaffen könnte Städte in wenigen Minuten zerstören

Die Gefahr dieser Waffen liegt also in ihrer Autonomie selbst Entscheidungen zu treffen. "Wir wissen, dass es für beide Seiten sehr schwierig sein würde, sich zurückzuziehen, wenn es einmal begonnen hat, und es könnte unsere Städte in wenigen Minuten verwüsten und auslöschen", prophezeit Sharkey weiter. Denn auch die US-Marine verfügt bereits über Superroboter, unter anderem einen unbemannten Kampfjet sowie ein unbemanntes transozeanisches Kriegsschiff namens Sea Hunter. Neben Russland und den USA beschäftigt sich auch China mit der Entwicklung autonomer Superwaffen. Auch dort wurden mit künstliche Intelligenz (KI) angetriebene Panzer, Kriegsschiffe und ein autonomes Überschallkampfflugzeug namens Dark Sword entwickelt. Sollten weitere Länder in diese Technologien investieren, dann könnte es bald zu einem Wettrüsten in diesem Bereich kommen. "Wenn diese Option nicht aktiviert wird, könnte die Welt in ein destabilisierendes Wettrüsten mit Robotern eintreten", glaubt Sharkley. Zudem macht Sharkley Sorge, dass sich die Roboterwaffen leicht manipulieren lassen könnten. "Ich bin äußerst besorgt über die Entwicklung von Waffen, die mit der Entscheidung beauftragt sind, wen man angreifen und wen man töten soll. Ich glaube nicht, dass die Computerprogramme in der Lage sind, die Kriegsgesetze bei der Auswahl ihrer Ziele einzuhalten oder bei ihrer Tötung verhältnismäßig zu sein." Bleibt zu hoffen, dass der Wissenschaftler mit seinen Vorhersagen nicht Recht behält.