"Also mit Markus Söder hatte ich keinen Kontakt zu dem Thema. Was die europäische Ebene betrifft, kann ich nur sagen, dass es europaweit eine Debatte darüber gegeben hat, wann, was öffnen soll und ob das überall gleich öffnet und da habe ich mich dagegen ausgesprochen, weil ich das für nicht realistisch erachte." Während in Österreichs Nachbarländern die Infektionszahlen steigen, will man diese in Österreich bis spätestens Weihnachten auf ein "erträgliches Niveau" abgesenkt haben. Die Maßnahmen zur Verschärfung der Einschränkungen habe Österreich getroffen, um auf die stark ansteigenden Infektionszahlen zu reagieren. "Und daher haben wir unsere Entscheidung, wann wir öffnen genauso wie alle anderen Länder auch souverän getroffen und in unserem Fall heißt das eben, dass wir den Handel und die Schulen zum Beispiel am Montag wieder öffnen werden und das Skifahren in Österreich am 24. Dezember öffnen werden, genauso wie andere Sportarten auch."
Trotzdem ist nicht zu erwarten, dass die Skitouristen trotz offener Pisten nach Österreich strömen. Denn vorerst müssen einreisende Touristen aus Risikogebieten eine Quarantäne absolvieren. Auch Hotels und Gaststätten werden erst am 7. Januar wieder öffnen.
"Das ist nicht deckungsgleich mit der Schweiz, das ist nicht deckungsgleich mit Deutschland, das ist nicht deckungsgleich mit Italien, ist nicht deckungsgleich mit Tschechen oder Slowenien, insofern sind`s unterschiedliche Reglungen, aber alle mit einem Ziel, nämlich, dass Infektionsgeschehen im jeweiligen Land bestmöglich unter Kontrolle zu halten", erklärte Kurz die getroffenen Entscheidungen.