Unmittelbar nach dem schweren Unglück war der Unfallort abgesperrt worden. Dadurch kam es auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Göttingen sowie auf einigen S-Bahnstrecken zu Behinderungen. Die Deutsche Bahn hat veranlasst, dass die Fernzüge vorerst über Hildesheim umgeleitet werden. Bis auf weiteres sei mit Verspätungen im Regional- und im Fernverkehr zu rechnen. Offenbar geht die Polizei nach bisherigem Stand der Dinge von einem gemeinsamen Selbstmordversuch der Jugendlichen aus. "Zwei Jugendliche sind tot, darunter ein 14-jähriges Mädchen. Das zweite Todes-Opfer ist noch nicht identifiziert. Ein weiteres 14-jähriges Mädchen hat schwer verletzt überlebt. Aufgrund der Umstände gehen wir von einem gemeinschaftlichen Suizid aus“, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Der Umstand, dass drei Jugendliche gemeinsam Suizid begehen wollten, habe ich in meiner Zeit noch nicht erlebt!“, zeigt sich der Polizeibeamte selbst geschockt. Der Unfall fand auf einer Brücke über der Marienstraße statt. Dort waren die Jugendlichen offenbar aus freien Stücken auf die Gleise getreten. Die Polizei hat die Untersuchungen zu den Hintergründen dieses Vorfalls aufgenommen.