Blutiger Zwischenfall in Ägypten - Deutsche Touristin bei Hai-Angriff verletzt

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Blutiger Zwischenfall in Ägypten - Deutsche Touristin bei Hai-Angriff verletzt

News (2 / 1) 04.12.2021 00:34 / Julia Symbolbild imago


"stabilem Zustand“, erklärte der Gouverneur der Region, Amr Hanafi. Dieser hatte nach dem Unfall angeordnet "alle Tauchaktivitäten und Ausflüge in der Korallenzone für drei Tage einzustellen“. Zudem soll ein "wissenschaftliches Komitee“ eingesetzt werden, um zu untersuchen, ob eine mögliche "Veränderung im Verhalten der Haie“ vorliegen könnte.

Mehrere Hai-Angriffe auf Menschen registriert

Langflossen-Makos erreichen ausgewachsen ein Größe von bis zu vier Meter. Wie auch der gefürchtete Weiße Hai gehören die Makos zur Gattung der Makrelenhaie. Wegen ihrer Schnelligkeit und auch der hohen Aggressivität wird diese Haiart von Experten als „gefährlich“ eingestuft. Schon im Oktober war es im südlichen Sinai zu einigen Haiangriffen gekommen. In den letzten 10 Jahren sind in Ägypten mindestens 3 Menschen durch Hai-Attacken ums Leben gekommen. 2010 war eine deutsche Urlauberin beim Schwimmen im Meer bei Sharm el-Sheikh von einem Hai getötet worden. 2015 war ein weiterer deutscher Tourist getötet worden, nachdem ein Hai dem Mann in der Nähe von al-Qusair den Unterschenkel abgebissen hatte. Der letzte Todesfall datiert aus dem Jahr 2018 ebenfalls aus Marsa Alam. Damals war ein tschechischer Tourist nach einer Hai-Attacke gestorben. Bleibt zu hoffen, dass sich die Touristin schnell von den Folgen der Attacke erholt.