Und Renschen gibt gleich noch einige praktische Beispiele, wo genau es vor allem bei den Schutzmasken aus chinesischer Produktion hakt.
Das größte Problem seien Löcher, die vor allem beim Verschweißen der Filterschichten entstehen. Und auch mit den Ränder der Schutzmasken gibt es häufig Probleme, wenn diese nicht richtig abdichten. Dann lassen diese Masken nämlich zu viel ungefilterte Luft durch. "Wir hatten auch schon Masken hier, die bestanden im Grunde aus einem aufgeschnittenen Staubsaugerbeutel“, gibt Renschen zu bedenken. Eine weitere Gefahr sei zu großes Volumen unter der Maske. In diesem Fall sei der Luftaustausch nicht mehr richtig möglich. "Es kommt dann zu einer erhöhten CO2-Konzentration in der Maske. Das kann gefährlich werden“, warnt Renschen. Allerdings scheint es, als machten die Produzenten der Schutzmasken im Lauf der Pandemia auch Fortschritte. Renschen bestätigt, dass sich die Qualität der Masken zuletzt stark verbessert habe. Im Schnitt werden durch die aktuellen FFP2- und FFP3-Masken etwa 97 bis 98 Prozent der Aerosole abgefangen.