Nach den Ergebnissen der Studie scheint das Coronavirus Sars-CoV-2 damit offenbar ziemliche Unterschiede zu Erkältungen oder einer Grippe aufzuweisen. Denn diese Infektionskrankheiten verbreiten sich normalerweise im Umfeld von Schulen oder Kindergärten rasend schnell, wie die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt weiter ausführte. "Ausgerechnet bei Sars-CoV-2 scheint das aber nicht so zu sein", fasst Ciesek die Beobachtungen der Studie zusammen. Bei der "Safe-Kids-Studie" waren den Eltern der Kinder und den Mitarbeiter der Kitas einmal pro Woche einen Wangenabstrich zur Untersuchung abgenommen worden. Bei den Kindern wurde jede Woche ein Analabstrich vorgenommen, um die Ausscheidung von Sars-CoV-2 nachzuweisen. Bei den Kindern waren sämtliche Proben negativ ausgefallen.