US-Wahl 2020 - Trump gewinnt und bleibt wohl Präsident! Biden verliert wichtige Swing States

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US-Wahl 2020 - Trump gewinnt und bleibt wohl Präsident! Biden verliert wichtige Swing States

Lifestyle (2 / 1) 05.11.2021 00:33 / Angela Symbolbild imago


In Texas, wo sich Biden ebenfalls Siegchancen ausgerechnet hatte, riefen die Sender Trump zum Sieger aus. Der Herausforderer hatte jedoch US-Medien zufolge gute Chancen auf den Sieg im "Swing State" Arizona.

Für den Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl muss ein Kandidat mindestens 270 der insgesamt 538 Wahlleute gewinnen, die auf Ebene der Bundesstaaten vergeben werden. Biden lag nach einer auf Angaben der US-Sender basierenden Zählung der Wahlleute-Stimmen am Mittwochmorgen (MEZ) vorerst bei 224 Wahlleute-Stimmen, Trump bei 213.

Erwartet wurde, dass sich die Auszählung in einigen Staaten lange hinzieht, weil diesmal wegen der Corona-Pandemie besonders viele Bürger per Brief gewählt hatten. Experten zufolge dürfte die Mehrheit der Briefwähler für Biden gestimmt haben.

Trump erhebt Vorwürfe

Trump hatte schon in den vergangenen Monaten immer wieder und ohne jegliche Belege den Vorwurf erhoben, dass es Betrug bei der Briefwahl geben werde. Viele seiner Kritiker befürchten deshalb, dass er eine mögliche Niederlage nicht anerkennen und dann eine harte Auseinandersetzung folgen könnte. Auch gibt es Ängste vor Gewaltausbrüchen.

Parallel zur Präsidentschaftswahl wurde der Kongress in großen Teilen neu gewählt. Dabei konnten die Demokraten laut US-Sendern ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen und ausbauen. Die Partei dürfte demnach in dieser Kammer vier oder fünf Mandate hinzugewinnen. Derzeit haben die Demokraten 232 der 435 Sitze.

Noch völlig unklar ist hingegen , welche Partei künftig im Senat - der anderen Kongresskammer - dominieren wird. Bislang haben dort Trumps Republikaner eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Während das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt wurde, standen nur 35 Senatsmandate zur Wahl.

Der Wahlkampf stand stark unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Mit mehr als 230.000 Toten haben die USA die höchste Opferzahl weltweit zu beklagen. Biden kritisierte Trumps Krisenmanagement scharf, Trump rühmte den Umgang seiner Regierung mit der Pandemie.