Doch bisher stößt dieser Vorschlag bei den Bildungspolitikern auf wenig Gegenliebe. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte zuletzt der Teilung der Klassen und Wechselschichtmodellen eine ganz klare Absage erteilt. Denn nach Ansicht von Gebauer seien die Schüler normalerweise keine Treiber des Infektionsgeschehens. Bisher habe der Unterricht in 98 Prozent der Schulen trotz Corona ganz normal stattfinden können. Doch auch bei den Eltern der Schüler regt sich jetzt Kritik. Besonders die aktuell gültigen Lüftungsregeln führen zu Diskussionen. Viele Eltern glauben außerdem das die Schulkonzepte aus Maske tragen und Unterrichtsräume lüften zu wenig durchdacht seien. Zudem gebe es immer wieder Streitigkeiten über das wieso und weshalb verschiedener Maßnahmen. So fragen sich die Elternvertreter zum Beispiel, wieso die Kinder nach dem Schwimmunterricht keinen Föhn benutzt dürfen, damit keine Aerosole verbreitet werden, dann aber mit nassen Haaren und geöffneten Fenstern in ihren Klassenzimmer sitzen sollen. Von Seiten der Elternvertretung wird auch wegen solcher Maßnahmen mit mehr Erkrankungen bei Schülern und Lehrern gerechnet.