Falls die Corona-Zahlen jedoch auch in den Schulen dramatisch steigen würden, will der zuständige Schulsenator Ties Rabe (SPD) auch weitere Verschärfungen der Corona-Regeln nicht ausschließen. "Sollte sich das Infektionsgeschehen dramatisch verschlimmern, werden wir die Maskenpflicht an Schulen Schritt für Schritt und behutsam ausweiten", erklärte Rabe gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Darüber müsse man jedoch erst nachdenken, wenn die Infektionszahlen wirklich massiv über dem Grenzwert von 50 Fälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche steigen würden. Bei einer Umfrage der Hamburger Schülervertretung hatten sich 57 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler gegen eine Maskenpflicht ausgesprochen. "Erstaunlich war allerdings, dass 56 Prozent der Befragten sagten, dass eine Maskenpflicht zu ihrem Sicherheitsgefühl beitragen würde", erklärte der Landesvorsitzende der Schülerinnenkammer Hamburg, Henry Behrens. Durchschnittlich hatten die befragten Schüler ihr Sicherheitsgefühl mit der Note 3 bewertet. Für Behrens selbst sei eine generelle zweiwöchige Maskenpflicht an den Schulen die beste Lösung. Ein zweiter sogenannter Lockdown müsse nach Meinung des 18 Jahre alten Gymnasiasten auf jeden Fall verhindert werden. "Wir können es uns nicht noch einmal erlauben, die Schulen zu schließen. Genau wie für die Wirtschaft hätte eine Schließung auch für die Schüler fatale Folgen. Viele hinken jetzt schon hinterher."