Minister Jens Spahn äussert sich zur Corona-Pandemie - Keine schärferen Maskenregeln am Arbeitsplatz notwendig

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Minister Jens Spahn äussert sich zur Corona-Pandemie - Keine schärferen Maskenregeln am Arbeitsplatz notwendig

Lifestyle (2 / 1) 26.08.2021 23:33 / Frank Symbolbild imago


Fast überall gäbe es spezielle Corona-Empfehlungen in den Regeln für den Arbeitsschutz, die in den jeweiligen Betrieben auf die jeweilige Situation angepasst werden. "Die steigenden Infektionszahlen haben ja nicht damit zu tun, dass sich vermehrt Menschen auf der Arbeit oder beim Einkaufen anstecken", erklärte Spahn. Zuvor hatte sich CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (58) für die allgemeine Maskenpflicht am Arbeitsplatz ausgesprochen. Heute hatte Spahn in Düsseldorf an einer Sitzung der CDU-Landtagsfraktion teilgenommen. Bereits am Donnerstag wollen dann die Ministerpräsidenten der Bundesländer zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel, über das weiter Vorgehen in der Corona-Krise beraten.

Spahn will Lage je nach Höhe der Infektionszahlen behandeln

Während Kanzlerin Merkel auf eine Vereinheitlichung der Regel in den Bundesländern drängt, verteidigt Spahn ein unterschiedliches Vorgehen je nach Höhe der Infektionszahlen. "Ich verstehe es schon, dass man es der Lage angepasst machen möchte. Aber ich finde auch, es sollte Kriterien geben, dass wenn in einem Landkreis oder einer Stadt bestimmte Infektionszahlen erreicht werden, bestimmte größere, auch private Veranstaltungen nicht mehr gehen. Das Virus breitet sich halt da besonders schnell aus, wo wir gesellig sind", führte der Gesundheitsminister an. Zugleich hat sich Spahn auch dafür ausgesprochen nach den Sommerferien die kostenlosen Tests an den Flughäfen für Reiserückkehrer wieder abzuschaffen. Stattdessen will Spahn die Tests dann wieder stärker auf den Bedarf des Gesudnheitswesens ausrichten. "Infizieren sich momentan bei den Reisen und Partys eher die Jüngeren, gilt es nun, den Eintrag in Krankenhäuser und Pflegeheime zu minimieren, um die besonders Verwundbaren und Hochbetagten zu schützen", gibt der Gesundheitsminister die zukünftige Marschroute vor.