Unterstützung erhält das Schweriner Bildungsministerium auch von Medizinern. "Schüler mit Fieber gehören nicht die Schule", bestätigte Emil Reisinger, Leiter der Abteilung für Tropenmedizin und Infektiologie der Unimedizin Rostock,gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn Kinder mit Fieber nicht in die Schule gehen, können sie kein Corona-Virus und keine anderen Atemwegserkrankungen übertragen." Deshalb sei das Fiebermessen ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie. Schließlich gehören Fieber, Husten und Halsschmerzen zu den am häufigsten auftretenden Symptome der Covid-19-Erkrankung. Ab einer Körpertemperatur von 38 Grad spricht man normalerweise von Fieber. Temperaturen zwischen 37,5 und 37.9 werden hingegen als erhöhte Temperatur bezeichnet. Ab welcher Temperatur die Schüler nicht mehr in die Schule dürften, müsse noch definiert werden. Sollten beim Fiebermessen Schüler mit erhöhter Temperatur entdeckt werden, sei laut Reisinger ein Corona-Abstrichtest die zwangsläufige Folge.