Zu den wieder deutlich gestiegenen Infektionszahlen in Deutschland sagte Spahn: "Stand jetzt, was Intensivbetten angeht, was die ambulante Betreuung angeht, was den öffentlichen Gesundheitsdienst angeht, Stand jetzt können wir damit umgehen." Der Gesundheitsminister mahnte jedoch zugleich mit Nachdruck zur Vorsicht: "Aber wir haben eben auch gesehen in den letzten Monaten, dass kann sehr schnell eine Dynamik bekommen, wo es uns entgleitet."
Spahn nannte es wichtig, dass in der gegenwärtigen Situation Schulen und Kitas wieder im Regelbetrieb arbeiten sowie Wirtschaft und Handel "weitermachen können". Andere Dinge müssten da zurückstehenden: "Das sind die Partys, das sind die Großveranstaltungen, das sind Stadien mit tausenden Zuschauern." Notwendig sei, dass nun entsprechende Prioritäten gesetzt würden und die Menschen "jeden Tag aufeinander aufpassen".