Seit dem Wochenende müssen Urlaubsheimkehrer aus Risikogebieten sich verpflichtend auf das gefährliche Coronavirus testen lassen. Doch nun werden Stimmen laut, die weitere Maßnahmen fordern, um das Ansteckungsrisiko zu veringern. Unter anderem wird eine Meldepflicht vor Reiseantritt in ein Risikogebiet in Betracht gezogen.
Mit der Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wurde nun ein erster Schritt getan, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzuschränken. Doch einigen Politikern geht diese Regelung noch nicht weit genug. Innen-Staatssekretär Günter Krings (51, CDU) fordert beispielsweise eine Anzeigepflicht für Reisen in Risikogebiete vor Reiseantritt. Der Politiker erklärte bei der Zeitung "Rheinischen Post“: "Wer in ein Risikogebiet reisen will, sollte das vorher dem Gesundheitsamt melden, damit es hinterher leichter überprüfen kann, ob der verpflichtende Corona-Test bei der Einreise gemacht und gegebenenfalls die Quarantäne eingehalten wurde.“ Der CDU-Wirtschaftsrat hatte gar ein komplettes Verbot von Reisen in Risikogebiete gefordert. Wolfgang Steiger (55), Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates sagte der BILD: "Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden, als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht.“ Staatssekretär Krings sieht ein komplettes Reiseverbot hingegen als zu weitreichend.