"Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird.", erklärte die Politikerin in dem Unterview. Dabei schränkte Kyriakides allerdings ein, dass auch der entwickelte Impfstoff nicht gleich auf Anhieb sämtliche Probleme im Zusammenhang mit Covid-19 lösen könnte. Denoch sei mit einem Impfstoff ein erster großer Schritt in der Rückkehr zur Normalität getan. Eine deutliche Besserung der aktuellen Situation werde dann erreicht, wenn eine "kritische Masse von Bürgern insbesondere in den Risikogruppen" ihre Impfungen erhalten hätten.
Bisher können die Wissenschaftler jedoch noch kein konkretes Datum nennen, wann der Imfstoff endlich zur Verfügung stehen wird. Denn theoretisch könnte sich die Entwicklung auch noch mehrere Jahre hinziehen oder sogar ganz scheitern. Außerdem äusserte sich Kyriakides auch zur aktuellen Situation in Europa. Dabei spricht die Politikerin von kleineren und auch größeren Ausbrüchen des Virus in den Mitgliedsstaaten der EU. Sie appellierte deshalb ab die einzelnen Länder die entstandenen Infektionsherde "zügig lokal mit Tests, Kontaktverfolgung und der sofortigen Isolation einzugrenzen." Man darf also gespannt sein, wie sich die Lage in der EU in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln wird.